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"Hotel Americana - heiße Rhythmen - sanfte Klänge"

Rhein-Lahn-Zeitung vom 07.04.2003

von Brigitte Koschara

 

Das Vocalensemble Unterlahn präsentierte mit vielen Gästen traumhafte Klänge von den Anden bis zu den Rocky Mountains.

Dass Chorkonzert nicht gleich Chorkonzert ist, davon konnten sich am vergangenen Samstag die Besucher der Lahnblickhalle in Altendiez überzeugen: Das Vocalensemble Unterlahn unter der Leitung von Andreas Sehrbrock hatte eingeladen, und es wurde ein Abend der Superlative.

Motto: "Hotel Americana - heiße Rhythmen, sanfte Klänge".

 

Altendiez: Die Reise ins Hotel Americana, zu dem das Vocalensemble Unterlahn geladen hatte, wurde eine repräsentative Reise durch die Vereinigten Staaten von Amerika mit musikalischen Abstechern sowohl in den hohen Norden, als auch in südliche Gefilde und in die rastlosen Großstädte des Landes. Dabei gab es für die Sängerinnen und Sänger Unterstützung von erlesenen Künstlern, jeder einzelne ein Meister seines Fachs. Am Klavier wurde der Chor begleitet von Marcus Gemeinder, und für die einladende karibische Kulisse zeichnete Martin Gasteier verantwortlich.

 

An der Rezeption im "Hotel Americana" begrüßte Empfangschef Hagen Schwarz die Gäste und begleitete sie souverän während des gesamten Ausflugs. Der begann mit dem gastgebenden Chor am "Adorable flujo" am allerliebsten Fluss, einer Komposition von Paul Basler, begleitet von Oliver Merz auf dem Waldhorn. Es folgte das Spiritual "Ezekiel saw the wheel" von Kirby Shaw, um einen ersten Höhepunkt in der Hymne an die Stadt "New York, New York" zu finden.

 

Jede Menge Rhythmus im Blut hatte das Percussionensemble "Schlagabtausch" - vier junge, hochtalentierte Künstler von der Musikschule Kriftel, die unter der Leitung von Jörg Fabig im Jahr 2000 den ersten Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" gewannen, und das zu Recht, wie sie eindrucksvoll bewiesen. Faszinierend war auch die Vorstellung des Peruaners Nilo Tito, der seinen Wohnsitz in Koblenz hat, die Liebe zu seiner Heimat aber in jedem seiner Stücke zum Ausdruck bringt. Sein musikalisches Werkzeug ist die Baumflöte, ein fester Bestandteil der altertümlichen Inka-Kultur, deren Spiel er schon mit fünf Jahren erlernte. Später fand er Gefallen am Klang der Gitarre, und beide Instrumente setzte er im "Hotel Americana" wirkungsvoll ein.

Das Vocalensemble Unterlahn interpretierte anschließend gemeinsam mit der Gruppe "Schlagabtausch" die bekannte Weise "Guantanamera", beschrieb ein reges Treiben auf dem "Jamaican Market Place" und beendete den ersten Teil des Konzertes mit dem jamaikanischen Volkslied "Evenin' Time".

 

Nach einer kurzen Pause spielten die junge Percussionisten einen "Bossa Nova without Instruments", begeisterten mit "Fission" an der riesigen Marimba und endeten mit dem karibischen Folkloretanz "A La Nanigo". Mit frenetischem Beifall wurden die vier Künstler für ihre fulminante Vorstellung belohnt.

 

Das traurige Liebeslied "Ojos negros" stand anschließend auf dem Programm des sympathischen Nilo Tito, ehe er sich mit dem weltberühmten alten Inka-Lied "El Condor Pasa" von den begeisterten Zuschauern verabschiedete. In eine romantische Hafenatmosphäre Südamerikas entführte das "Duo Libertango" mit theatralischen und modernen Choreographien des Tangos. Gabriela Muntenbruch und Frank Saynisch wurden bei ihren Darbietungen unterstützt von Ute und Helmut Lochmann, Andrea und Gerhard Klein sowie Susanne und Roger Windrich.

 

Langsam neigte sich der außergewöhnliche Aufenthalt im "Hotel Americana" seinem Ende zu. Die Sängerinnen und Sänger des "Vocalensembles Unterlahn" beschlossen den Abend mit der Arie "Besame Mucho" und der Liebesweise "Te Quiero".

 

Und als besonderes Highlight gab es schließlich auch noch einen Querschnitt durch das amerikanischste aller Musicals, die "West Side Story", mit den Songs "Tonight", "I feel pretty", "One hand, one heart", "Maria" und "I like to be in America". Als Zugabe für das begeisterte Publikum sang der Chor den Hit "That's what friends are for".

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